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04.11.2010

GUD erweitert Sortieranlage in Untitz

GERAER Umweltdienste GmbH & Co KG investiert 725.000 Euro in neue optische Sortierstrecke / Maschine löst Handsortierung teilweise ab und macht Anlage schneller und genauer / Unternehmen gewinnt Ausschreibung des Dualen Systems Deutschland


Noch schneller und genauer arbeitet jetzt die Sortieranlage der GUD GERAER Umweltdienste GmbH & Co KG im Recyclingzentrum Untitz. Gemeinsam mit Stadtwerke-Vorstand Udo Gantzke und Geschäftsführer Jens Heinig von der Veolia Umweltservice Ost GmbH & Co KG nahm GUD-Geschäftsführer Ulrich Fischer zwei neue optische Sortiermaschinen und ein Aufgabegerät in Betrieb. 725.000 Euro investierte das Unternehmen in die neuen Bauteile. Dies stellt die größte Einzelinvestition des noch jungen Unternehmens seit seiner Gründung im Oktober 2007 dar.

Mit der neuen Sortierstrecke setzt die GUD noch stärker auf maschinelle Sortierung der anfallenden Leichtverpackungen; die aufwändige Handsortierung wird weiter reduziert, ein kompletter Arbeitsschritt eingespart, erläutert Ulrich Fischer. Durch die Erweiterung kann die GUD nun bis zu 40.000 Tonnen Leichtverpackungen pro Jahr sortieren, das ist der Inhalt des „gelben Sackes“ von fast 1,5 Millionen Einwohnern. Vor allem aber kann die Anlage noch genauer Wertstoffe aus dem Verpackungsmüll filtern und einer Wiederverwertung zuführen. Das ist zum Einen gut für die Umwelt, zum Anderen erzielt die GUD aus einem Teil der sortierten Mengen durch den Weiterverkauf der Wertstoffe zusätzliche Einnahmen und reduziert gleichzeitig die Menge des Restmülls, der am Ende der Sortierkette übrig bleibt und durch die GUD teuer entsorgt werden muss. Um rund 10 Prozent sollen die Sortierreste sinken, erläutert Fischer. Derzeit bleiben etwa 30 Prozent des Mülls nach der Sortierung übrig und müssen in der Abfallverbrennungsanlage teuer entsorgt werden.

„Diese Investition hat unsere Wettbewerbsfähigkeit deutlich gesteigert“, schätzte Ulrich Fischer ein und verweist darauf, dass die Anlage für das kommende Jahr mit Sortiermengen zwischen 36.000 und 40.000 Tonnen/Jahr voll ausgelastet ist. Zuletzt konnte die GUD bei der Ausschreibung des Dualen Systems Deutschland (DSD) gewinnen. Ab 2011 verwertet das Unternehmen einen Teil des Abfalls aus den Gelben Säcken und Gelben Tonnen von 17 Landkreisen in Thüringen, darunter alle großen Thüringer Städte wie Eisenach, Gotha, Erfurt, Suhl, Jena und Gera. Außerdem wird weiterhin Leichtverpackungsabfall aus Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt in Untitz sortiert.

Die Sortieranlage in Untitz wurde 1994 eingeweiht. In der Anlage sind rund 60 Mitarbeiter tätig. Aus den angelieferten Leichtverpackungen werden 13 verschiedene Wertstoffe sortenrein gefiltert, getrennt und einer Verwertung zugeführt, darunter verschiedene Metalle, Pappe, Papier und verschiedene Kunststoffe. Die Sortierreste werden in Thermischen Verwertungsanlagen wie in Zorbau verbrannt und zu Strom, Fernwärme sowie Schlacken für den Straßenbau verarbeitet.




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